de Bogota al Caribe (resumida)
Freitag 17. - Montag 27. Februar
Fuenf Tage lang haben wir gemeinsam Bogota unsicher gemacht. Naja wir sind halt schoppen und am Wochenende feiern gegangen, haben uns die Austellung DES zeitgenossischen kolumbinanischen Kuenstlers Botero angeschaut, sind mit dem Teleferico (Seilbahn) hoch zum Kloster Monserate gefahren und haben gemeinsam mit Michael, einem Kolumbianer, der schon mal in Leipzig gelebt hat, gekocht. Am Abend des 20. Februars hab ich dann im Hostel einen ausgegeben, lecker Chili con Carne zubereitet und besten Ron de Santa Fe auf den Tisch gestellt.
Am folgenden Tag (meinem Geburtstag) gings mal wieder im Bus mal wieder in Richtung Norden. Eine Polizeikontrolle kurz hinter den Touren der Hauptstadt forderte die die maennlichen Passiere auf auszusteigen und sich nach einer “Hosentaschen-Kontrolle” auszuweisen. Nach dieser kurzen Unterbrechung setzten wir unsere Fahrt fort und kamen nach Einbruch der Dunkelheit und nur 2-3 Stunden Fahrt in Zipaquira an. Die Stadt ist bekannt fuer die Catedral de Sal (Salzkathedrale), eine riesige unterirdische Kirche in einem ehemalige Salzbergwerk, die wir am naechsten Morgen besuchten.
Am gleichen Tag ging es dann auch schon weiter im Bus nach Norden - diesmal nach Villa de Leyva. Ein Dorf mit vielen Moeglichkeiten den Grosstadtstress zu entfliehen. Das wissen auch die Bogotayaner zu schatzen und bevoelkern an den Wochenden diesen Ort in den Bergen. Wir aber kamen Mittwochabend an. In der Tranquilidad der Umgebung sind wir bis auf einen kleinen Ausritt eher beim notwendigsten beblieben - Schlafen, Essen, Internetten und Labern.
Freitagmittag brachte uns ein Bus nach San Gil. Die Kleinstadt liegt ein ganzes Stueck tiefer in den Bergen und ist damit regelrecht warm - also ohne Pulli oder Jacke sogar nachts. Dank des Klimas und der Berglage ist San Gil ein Ausflugziel fuer allerlei Draussen-Sportarten: Wandern, Klettern, Rafting, Paragliding und Reiten. Nachdem wir von Shaun einem Australier, der vor Ort ein Guesthouse betreibt und Ausfluege organisiert, herzlich empfangen wurden, erkundeten wir die Stadt und die Restaurantes.
Und da die Freitagnacht nicht zum schlafen da ist, trafen wir uns mit Shaun und ein paar anderen Chicos aus dem Guesthouse, darunter der Kanadier Mathew, auf dem Plaza major um gemeinsam tanzen zu gehen.
Nach einer nicht allzulangen Nacht (auch hier gibts in den Discos Schliesszeiten) hiess unser Samstag-Ausflugsziel Barichara. Ein Dorf ganz in der naehe von San Gil vergleichbar mit Villa de Leyva aber noch kleiner, gruener, ruhiger und abgeschiedener. Bei den San Gilern gilt das Dorf als ideales Ausflugziel fuer ein Wochende zu zweit. Abends zurueck in Stadt gings dann wie in der Nacht zuvor auf den Plaza major und zur Fiesta.
Nachdem wir unsere Plaene zwei-drei mal geaendert hatten, fuhren wir etwas eher als erwartet - am 26. Februar in die Karibik - Ziel: Taganga, ein Fischerdorf bei Santa Martha.
Lieber Micha!
Nun sind die Wochen bis zur Abreise nach Hause fuer mich gezählt und ich frage mich, wann bist du eigentlich wieder da? Gerne wuerde ich dich treffen, berichten, Erfahrungen austauschen, Spannendes hören! Sei ganz lieb gegruesst und melde dich bei Gelegenheit mal ;-).
Die Jana….
Ich hinterlasse hier einfach mal ein Kommentar, verbunden mit der Hoffnung mal wiede was aktuelles zu lesen :)
Grüße aus dem viel zu heißen Leipzig!
Markus
na dann mal los mit der wiederbelebung!
gruesse aus schweden.
markus
Hi Micha,
cool, dass du ein Blog hast, das wusste ich gar nicht :)
dann kann ich ja mal überschüssige Zeit (die, wo man sonst Diplomarbeit schreibt, ne?) hier verbringen ;) Hab bei openbc schreiben wollen, aber ich bin nicht Premiummitglied und du hast kein Gästebuch.
Wie geht’s in Kolumbien?
Ich les gerade das letzte Buch von GarcÃa Márquez (Autobiografie, Kolumbien der 40er und 50er momentan).
Lass von dir hören,
LG Janet