Rapido al norte - Peru del sur a colombia del centro
Montag 6. - Donnerstag 16. Februar
Ein wenig Stadt anschauen, ein wenig Erholung von der extremen Hoehenluft, von Korina verabschieden und schon ging es rapitamente nach Nordperu.
Unterwegs haben wir noch Julian kurz vor den Toren von Lima verabschiedet, im Zentrum den Bus gewechselt um dann nach 26 Stunden in Trujillo (der groessten Stadt Nordperus) anzukommen. Das Taxi in den Kuestenort Huanchaco sollte unserem Sitzfleich auch nichts mehr anhaben. Abend gegen 21Uhr kamen wir dann endlich am Meer an. Wo wir uns erst mal zwei Tage erholen wollten bevor die naechsten Moederbustouren bevorstanden.
Strand, hohe Wellen, Sonne waren die idealen Bedingen zum Wellenreiten. Und natuerlich hab ich auch gleich ein Kurs gemacht. Mit Lehrer war alles gar nicht so schwer aber als ich es am nachmittags ohne versuchte war es einfach nur ermuedend und nix wollte funktionieren.
Am uebernachsten Tag, als meinen boesen Muskelkater in den Armen halbwegs auskuiert hatte sassen wir schon wieder im Bus - diemal 10 Stunden bis nach Tumbes, einem Grenzort zu Equador. Dort angekommen zog uns ein Taxifahrer ordentlich ab, aber egal - wenigstens brachte er uns sicher ueber die Grenze.
Ohne Verzoegerung stiegen wir in den naechsten Bus mit Ziel Quito. Die Strecke sollte lang werden aber wegen eines Verkehrsunfalls etwa 50km vor Quito wurde unser Sitzfleich auf eine neue harte Probe gestellt. Nach 18 Stunden im Bus und 15 Minuten im Taxi erreichtern wir uns Bett irgendwann in der Nacht zwischen eins und zwei.
Eben noch auf den Beinen durch die Stadt spazierend, sassen wir am nachsten Mittag auch schon wieder auf unseren Hintern im Bus - wo auch sonst. Ziel: Grenze zu Kolumbien, Dauer: 5 Stunden. Auf eine sehr unkomplizierte Grenzueberquerung folgte… genau die naechste Busfahrt. Vom kolombianischen Grenzort Ipiales starteten wir gegen 18 Uhr und kamen am naechsten morgen 3 Uhr in Cali an. Macht 9 Stunden Sitzfleischtraining und das war in diesem Bus ganz besonders anspruchsvoll, da es ein kleiner Bus fuer etwa 20 Leute war, mit schlechter Federung, harten Sitzen, dazu kamen - wie sollte es auch anders sein - schlechte Strassen.
Der vorerst letzte Bus brachte uns in nur 11 Stunden am Abend des 14. Februars nach Bogota. Womit wir endlich da waren wo wir so schnell hinwollten. Das einzige was noch blieb war essen gehen und schlafen gehen und vom Bus fahren traeumen…
Am Mittwoch den 15. Februar erwarteten wir Christiane, eine Freundin aus Deutschland, abzuholen. Doch kurz bevor wir zum Aeropuerto erfuhr Marcus in einer e-mail, dass Christiane in Madrid den Flieger verpasst hat und genau 24 Stunden spaeter kommt. Also warteten und trafen Christiane 25 und eine halbe Stunde spaeter am Flughafen. Auf die ersten kleinen Berichte aus der Heimat folgte schon bald die grosse Muedigkeit…