Noticias De Sudamericá

27. September 2006

Una porción web2.0 - sobre “Chance web2.0″

Eine Portion Web2.0 - über “Chance web2.0″

Gern würde ich über web2.0 ein Essey schreiben, und vielleicht tu ich das irgendwann, aber in diesem Beitrag soll es um einen Kongress gehen, den ich am 25.9.06 in Köln besuchte. Der Titel des Kongresses “Chance web2.0 - Neue Wege im Internet beschreiten”.
Zahlreiche interessante Leute der Web- und Werbebranche versammelten sich in nH-City-Hotel am Rheinufer und sprachen zu Themen, die die Internetwelt von heute bewegen. Vom Veranstalter directnews wurde ich, wie auch 18 weitere Blogger auf den Kongress eingeladen um Live darüber zu bloggen. Live ging die Sache bei mir nicht zu, dafür waren die Rahmenbedingungen vor Ort ungünstig, aber umso mehr konnte ich vom Geschehen am Veranstaltungsort aufnehmen. Der vollgeschriebene Papierblock mit seinen Gedankenfetzen ist die Grundlage für einen kleinen Kongress-Ausschnitt:

Schon der erste Blick auf das straffe Programm mit kurzen Pausen ließ befürchten, dass der Austausch zwischen den Veranstaltungsteilnehmer kaum möglich sei. Erstaunlicherweise wurden die kurzen Pausen genutzt um ins Gespräch zu kommen - Referenten, Gäste, Blogger untereinander und miteinander. Was man beim späteren Lesen des Programms außerdem bemerkte, bis auf dem Namen des Veranstalters und der Beate Uhse AG wird keine weitere Firma erwähnt. Der überwiegende Teil der praxisorientierten Vorträge handelte jedoch von konkreten Produkt- oder Firmenbeispielen.
Der Kongress “Chance web2.0″ ein Wissens- und Erfahrungsaustausch von und für web2.0-Firmen und solche die es werden wollen.

Aussagen der Referenzen

Martin Oetting, sagt zum Stichwort Kontrollverlust der eigenen e-Reputation, es laufe von selbst, man kann es nicht kontrollieren nur versuchen im eigenen Sinne zu prägen.

Alexander Hopstein, gibt zu bedenken, dass es Web1.0 erst seit Web2.0 gibt. Die Technik sei unsozial, mit Web2.0 sind neue Techniken vorhanden, die grafische Benutzerschnittstelle und Inhalte sozialer machen.

Nach Sarik Weber steigt der “Networth” mit der Größe des “Network”, er verrät sogar eine einfach verständlich Formel, die ab 500 Kontakten gelte: Kontaktanzahl * 100 = Gehalt.

Christian Clawien vergleicht das Web2.0 mit Telefon-Fax-AB-Kombigräten, ähnlich wie bei den Telefonkombis, die sich nicht auf dem Markt durchsetzen konnten, ist auch die eierlegende web2.0-Wollmilchsau kaum sinnvoll.

Klaus Eck fragt, ob denn nicht die Unternehmen auch Angst vor dem Kunden hätten.

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Der Kongress hat es geschafft meine Gedanken anzuregen und mich über neue Konzepte nachdenken zu lassen, dabei sind viele neue Fragen aufgetaucht, die auf dem Kongress nicht beantwortet wurden.
Zum Beispiel: Wie das Verhältnis von Bloggern zu Bloglesern ist und welche Relevanz sie für die Meinungsbildung im Netz haben. Einerseits scheint es viele Blogs zu geben, die von keinem gelesen werden, andererseits gibt es viele Blogleser, die selbst nicht bloggen.
Oder: Wo eigentlich das web2.0 anfängt und wo das web1.0 aufhört? Gibt es web2.0 auch im Mobiltelefon- und PDA-Bereich. Was sind hier die Praxisbeispiele für Web1.0 und Web2.0?
Nicht zuletzt: Ob die online-alles-kostenlos-Kultur mit web2.0 aufgebrochen wird? Auch wenn der eine oder andere inzwischen gern 3 Euro für ein großes E-mail Postfach mit IMAP plus extras ausgibt, ist der Otto-Normal-Surfer noch weit entfernt für einen e-mail Konto oder andere reine Onlinedienste zu zahlen.

Für mich ist das web2.0 das web von heute, das web2006- vernetzter, sozialer, reaktionsfreudiger, fokusierter, syncroner, überwachter, vielleicht sogar menschlicher als das Web1.0.

25. September 2006

Congreso “Chance Web 2.0″ en Colonia

Montag 25.09.06: Als Liveblogger bin ich mit einer Wildcard zum “Chance Web 2.0″-Kongress nach Köln gekommen. Weitere Infos und den Liveblog auf englisch findet ihr unter http://web.mac.com/michael.huebert/iWeb/

23. September 2006

Estancia en Alemania Teil 1

Ende August bis Mitte September - Nach wieder nur 2 Monaten in Kolumbien, nahm ich am 27. August vorzeitig meinen Deutschlandflug um mich um ein paar familiäre und Visa-Angelgenheiten zu kümmern. Und da man den langen Flug auch nicht nur für einen Kurzaufenhalt auf sich nehmen will ist der Rückflug nach Bogotá erst Mitte Oktober gebucht.
Meine erste Woche in Deutschland verbrachte ich im Bett - Jetlack, Klimawechsel, Heimweh und die dicke Luft (Leipzig liegt 2000m tiefer als Bogotá) erschlugen mich völlig. Aber dann ging es Bergauf und ich begann meinen Aufenthalt zu geniessen. Vor allem die vielen Gesprächen mit guten Freunden trösten mich immer über das Heimweh nach Bogotá hinweg. Zum ersten mal war mir bewußt, dass ich mich in Kolumbien zu Hause fühle.
Auf der anderen Seite weiss ich, dass ich auch wieder eine oder zwei Wochen brauchen werde um mich in dieser 8 Millionen Metropole wieder richtig wohl zu fühlen. Obwohl es immer wieder erstaunliche Übereinstimmung mit Deutschland gibt (gerade was die Kultur angeht) ist das Leben doch anders - ich glaube es fühlt sich realer aber auch härter an.